Geräteinformationen

Offene Kernspintomographie / offenes MRT

Die Kernspintomographie (auch Magnet Resonanz Tomographie, kurz MRT) ermöglicht eine detaillierte Darstellung fast aller Körperteile und Organsysteme. Mit der MRT werden dabei Schnittbilder des menschlichen Körpers erzeugt, wobei, anders als bei der Computertomographie, jede räumliche Orientierung möglich ist.

Es werden keine Röntgenstrahlen benutzt, sondern man misst unter Benutzung von Radiowellen, wie sich der Körper in einem Magnetfeld verhält.

Wir können mit unserem Gerät hochauflösende Bilder sämtlicher Gelenke, des Kopfes und der Wirbelsäule anfertigen Auch Untersuchungen der Beckenweichteile sind möglich. Einschränkungen ergeben sich bei Untersuchungen des Bauchraumes. Untersuchungen des Brustbereiches und des Herzens sind nicht sinnvoll möglich.

Sie liegen hierbei nicht in einem engen, lauten Tunnel, sondern in einem u-förmigen Magneten, der Sie nicht einengt. Je nach Untersuchungsart können Sie lesen und sich ein wenig bewegen, nur das zu untersuchende Körperteil muss für 20 bis 30 Minuten ruhig gehalten werden. Insbesondere für Patienten mit Platzangst (Klaustrophobie) ist die Untersuchung so wesentlich angenehmer als in geschlossenen Geräten, häufig auch nur in dieser Form durchführbar. Auch die Geräuschbelastung wird minimiert.

Die Feldstärke des Gerätes liegt bei 0,3 Tesla. Verglichen mit geschlossenen Hochfeldgeräten kann die Untersuchung etwas länger dauern. Wettgemacht wird dies durch den wesentlich angenehmeren Untersuchungsablauf.

Für gesetzlich Krankenversicherte können: Wir können die Untersuchungen nicht direkt mit gesetzlichen Krankenkassen abrechnen. Sie können im Vorfeld eine Genehmigung der Krankenkasse einholen. Sprechen Sie mit uns, wir beraten Sie gerne.

Kernspintomographie

Durchführung

Vor der Untersuchung befragen wir Sie zu Ihren Beschwerden, möglichen Vorerkrankungen und erläutern Ihnen den genauen Ablauf. Sie liegen bei der Untersuchung auf einer breiten und bequemen Liege. Über eine Sprechanlage stehen wir jederzeit mit Ihnen in Kontakt.

Während der Untersuchung hören Sie ein Klopfgeräusch. Dieses wird durch die elektromagnetischen Schaltungen ausgelöst und ist völlig normal.

Bei bestimmten Fragestellungen kann die Gabe eines Kontrastmittels notwendig werden. Dieses ist normalerweise gut verträglich, es handelt sich hierbei nicht um ein jodhaltiges Mittel, wie es bei Röntgenuntersuchungen benutzt wird, allergische Reaktionen sind bei diesen Kontrastmitteln äußerst selten. Bitte informieren Sie uns aber zur Sicherheit über evtl. vorhandene Allergien, auch bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen ergeben sich manchmal Einschränkungen bei der Kontrastmittelanwendung. 

Die Untersuchungsdauer liegt zwischen 20 und 40 Minuten.

Es gibt Patienten, bei denen eine Untersuchung im MRT nicht oder nur unter Einhaltung besonderer Vorsichtsmaßnahmen erfolgen darf. Dazu gehören beispielsweise Träger von Metallimplantaten, Metallclips oder Metallprothesen. Vor der Untersuchung erhalten Sie von uns einen Fragebogen, den Sie bitte so genau wie möglich ausfüllen, damit wir entscheiden können, ob eine MRT-Untersuchung gefahrlos möglich ist.

Patienten mit einem Herzschrittmacher dürfen im allgemeinen nicht in das MRT. Genaueres hierzu steht in den Unterlagen, die Schrittmacherträger besitzen. Ggf. kann man Rücksprache mit dem behandelnden Kardiologen nehmen.

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